Das P23R-Prinzip

Die Grundlage des P23R-Prinzips ist die einheitliche Aufbereitung der Daten in Unternehmen zur Erfüllung ihrer Informations- und Meldepflichten gegenüber dem Staat. Ziel der Rahmenarchitektur ist es, eine Infrastruktur für die sichere, rechtskonforme und medienbruchfreie Durchführung zur Übermittlung von Informations- und Meldepflichten mit zukunftsweisenden Architekturbausteinen zu definieren.

Ein wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung der sog. „P23R-Infrastruktur“ ist dabei der Rückgriff auf das Konzept von serviceorientierten Architekturen, der sich als Leitgedanke durch die Rahmenarchitektur zieht. Weiterhin soll die Rahmenarchitektur Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit berücksichtigen, bzw. deren Umsetzung ermöglichen. Für die Kommunikation zwischen den Komponenten der P23R-Infrastruktur bzw. für die Kommunikation mit externen Komponenten werden verbindliche Schnittstellen definiert, die das Zusammenspiel von Bausteinen unterschiedlicher Hersteller ermöglichen.

Für die Aufbereitung der Unternehmensdaten und deren Übermittlung an den Adressaten sind im P23R-Prinzip mehrere Komponenten erforderlich. Dieses sind:

  • Benachrichtigungsregeln und deren Verarbeitung im P23R-Prozessor 
  • Pivot-Datenmodell und Quelldatenkonnektor an der Schnittstelle zwischen dem IT-Fachsystem im Unternehmen und dem P23R-Prozessor im Unternehmen

  • P23R-Leitstelle, die die Benachrichtigungsregeln im P23R-Depot und Zuständigkeitsinformationen in einem frei zugänglichen Quelldatenkonnektor bereitstellt

  • Kommunikationskonnektor an der Schnittstelle zu den IT-Fachverfahren der Behörden

  • Schnittstellen zur Verwaltung der Benachrichtigungsregeln

  • sowie Schnittstellen zur Freigabe von Benachrichtigungen wie z. B. einem P23R-Client als Anwendungsoberfläche

Darstellung der Komponenten Konnektoren, Leitstelle, Client, Prozessor im P23R-Prinzip
Zusammenwirken der Komponenten im P23R-Prinzip