Gesprächsrunde "P23R-Einführung im Umweltbereich" am 18.7. in Ludwigshafen

Im Anschluss an die erfolgreiche Einführung des P23R-Prinzips in der Metropolregion Rhein-Neckar bei der BASF SE soll dieses für weitere relevante Umweltpflichten mit interessierten Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung in die Umsetzung gebracht werden. Aus diesem Grund haben die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und die IT-Beauftragte des Landes Rheinlnad-Pfalz, Frau Staatssekretärin Heike Raab, zu einer Gesprächsrunde in die BASF SE in Ludwigshafen interessierte Unternehmen und Behördenvertreter eingeladen. Die wichtigsten Ergebnisse zur Gesprächsrunde finden Sie hier

P23R erfolgreich auf der CeBIT präsentiert

Unter dem Motto "Effiziente Prozesse" sind Lösungen zur Prozessoptimierung zwischen Wirtschaft und Verwaltung auf der CeBIT 2014 präsentiert worden. Der Prozessdatenbeschleuniger P23R wurde auf der CeBIT an vier Demonstrationsplätzen von der Regelerstellung, über den Erprobungsraum in der Metropolregion Rhein-Neckar bis hin zur praktischen Anwendung im Rahmen von P23R4FLEX sowohl Fachbesuchern als auch Bürgern vorgestellt.

Mit weit über 200 Fachbesuchern konnten zudem intensive fachliche Gespräche geführt werden, die nach der CeBIT weiter vertieft werden sollen. Insbesondere die Aspekte zur praktischen Umsetzung von P23R in Unternehmen und Behörden wie auch zur Wirtschaftlichkeit standen dabei im Fokus. Wichtig war weiterhin der Austausch mit Kammervertretern, die vor allem die Belange der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) in den Vordergrund rückten. 

Zwei P23R-Projekte auf der Zielgeraden

Das Projekt eLISA befindet sich auf der Zielgeraden. Nach erfolgreicher Bereitstellung der Module und dem Abschluss der Tests unter realen Bedingungen soll eLISA bis zum Jahresende in Hessen landesweit eingeführt werden. Am 6.12. wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eLISA von Staatssekretär Horst Westerfeld, Frau Dr. Mang und Herrn Tholen offiziell freigegeben.

Bereits am 28.11. hat das Umweltbundesamt (UBA) im Beisein von Herrn Vizepräsident Dr. Holzmann und Herrn Batt (stellvertretender IT-Direktor BMI) Ergebnisse des Projektes P23R4FLEX vor über 60 Vetretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung präsentiert. An Beispielen wurde die Betriebsfähigkeit eines Prozessdatenbeschleunigers (P23R) demonstriert.

In dem Projekt des UBA wurden die Berichterstattungen nach der EU-Kommunalabwasser-Richtlinie (91/271/EWG) und nach § 61 Wasserhaushaltsgesetz (Selbstüberwachung bei Abwassereinleitungen und Abwasseranlagen) nach dem P23R-Prinzip umgesetzt. Die automatisierte Qualitätssicherung der Daten spielt bei diesen Betrachtungen eine zentrale Rolle für eine Vereinfachung des Berichtsprozesses bei gleichzeitiger Verbesserung der übermittelten Datenqualität.

Berichtsprozesse sowohl zwischen Wirtschaft und Verwaltung als auch zwischen Verwaltungseinrichtungen lassen sich so effizienter, sicherer und transparenter gestalten.

Zum Projekt P23R4FLEX, den Vorträgen vom 28.11. sowie dem Projekt-Flyer gelangen Sie hier.

 

BMI präsentierte P23R auf der 8. Regionalkonferenz in Worms

Das BMI präsentierte auf der 8. Regionalkonferenz der Metropolregion Rhein-Neckar am 14.11. in Worms den aktuellen Stand zum P23R-Prinzip auf dem dort eingerichteten Projektmarktplatz.

Die Funktion des P23R-Prinzips wie auch der aktuelle Umsetzungsstand wurden vorgestellt. Das BMI stand darüber hinaus für Fragen rund um das P23R-Prinzip zur Verfügung. Insbesondere mit Blick auf den weiteren Abbau der Bürokratiekosten ergaben sich interessante Gespräche. 

Auf dem Projektmarktplatz wie auch in drei Fachforen konnten sich die Besucher über weitere Projekte des Modellvorhabens informieren.

Eingeladen hatte die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, die gemeinsam mit den Ländern und dem Bund seit gut drei Jahren das Modellvorhaben "Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen" umsetzt. An der Regionalkonferenz nahmen rund 200 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung teil. 

 

4. Sitzung des Forums Prozessketten am 16. Mai 2013

Die letzte Sitzung des Forums Prozessketten fand am 16. Mai 2013 bei der John Deere GmbH & Co. KG in Mannheim (Metropolregion Rhein-Neckar) statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Die nächste Sitzung des Forums Prozessketten ist für den 25. März 2014 geplant. Der DIHK und die MRN GmbH werden dazu gesondert einladen.

 

Pilotbetrieb x-trans.eu am 6. Mai 2013 erfolgreich gestartet

Am 06. Mai 2013 wurde der Pilotbetrieb des grenzüberschreitenden P23R-Projektes x-trans.eu erfolgreich gestartet. x-trans.eu ermöglicht die Beantragung von grenzüberschreitenden Großraum- und Schwertransporten zwischen Deutschland und Österreich über eine zentrale Antrags- und Informationsplattform. Die Langfassung der Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, der Landesrat in der oberösterreichischen Landesregierung Dr. Michael Strugl, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sowie der IT-Beauftragte der Bayerischen Landesregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer drücken den Startknopf
Bildquelle: StMF Bayern

Der Start des Pilotprojektes erfolgte in Anwesenheit (v.l.n.r) des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich, des Landesrates in der oberösterreichischen Landesregierung Dr. Michael Strugl, des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann sowie des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer.

Datenaustausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung: Einfach, sicher und effizient für alle Beteiligte

Aktuell bestehen in Deutschland für Unternehmen mehr als 10.000 Meldepflichten, die zu jährlichen Bürokratiekosten von ca. 40 Milliarden Euro auf Seiten der Wirtschaft führen. Es muss daher das Ziel sein, Redundanzen abzubauen und Meldepflichten zu harmonisieren. So fordert das Eckpunktepapier zur weiteren Entlastung der Wirtschaft von Bürokratiekosten der Bundesregierung vom Dezember 2011 die Reduzierung "rechtsbereichsübergreifend[er] Mehrfachmeldungen von Unternehmen an Behörden sowie rechtlich veranlasste Rückfragen in und zwischen Unternehmen."

Der nachfolgende Film illustriert das P23R-Prinzip. Sollte der Fillm nicht angezeigt werden, dann erreichen Sie den Film über diesen Link.



Durch das P23R-Projekt wurde ein methodisches, technisches und organisatorisches Prinzip entwickelt, um Meldevorgänge zwischen Unternehmen und Behörden zu vereinfachen und damit Bürokratiekosten für Unternehmen zu senken.

Aktuell bestehen in Deutschland für Unternehmen mehr als 10.000 Meldepflichten, die zu jährlichen Bürokratiekosten von über 50 Milliarden Euro auf Seiten der Wirtschaft führen.

Daher wurde von einem Team aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung die wesentliche Basis für die Bereitstellung schlanker und medienbruchfreier Prozesse zwischen Unternehmen und Behörden geschaffen.

Durch den Einsatz von P23R wird ein Firmendatensatz nach den unterschiedlichen Anforderungen der Behörden in Bezug auf Inhalte, Adressaten und Termine gemäß der aktuellen Gesetzeslage aufbereitet und nach der Autorisierung durch das Unternehmen an das zuständige Amt übermittelt. Das Unternehmen bleibt so jederzeit Herr seiner Daten.

Ein weiterer Vorteil von P23R ist, dass Unternehmen mit automatischen Updates zu geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen versorgt werden. So müssen sie nicht selbst recherchieren oder Softwaredienstleister für Aktualisierungen und Übersetzungsleistungen bezahlen, um eine Rechtskonformität ihrer Meldedaten sicherzustellen. 

Das P23R-Prinzip hilft sowohl großen, als auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, denn sie sparen Zeit und Kosten. Auch die Behörden profitieren von P23R, da sie Meldedaten in hoher Qualität erhalten.

Nachfolgend können Sie sich das Video zum P23R-Prinzip anzuschauen.

Neben einer Kurzbeschreibung des P23R-Prinzips finden Sie auf unserer Webseite Informationen zum Projekt, zu den zentralen Projektergebnissen und zu den an der Entwicklung des P23R-Prinzips beteiligten Institutionen. Außerdem können Sie sich selbst aktiv an der Weiterentwicklung des P23R-Prinzips beteiligen, in dem Sie in einem der beiden Gremien mitarbeiten.

 

 

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