4. Sitzung des Forums Prozessketten am 16. Mai 2013
Die nächste Sitzung des Forums Prozessketten findet am 16. Mai 2013 bei der John Deere GmbH & Co. KG in Mannheim (Metropolregion Rhein-Neckar) statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Pilotbetrieb x-trans.eu am 6. Mai 2013 erfolgreich gestartet
Am 06. Mai 2013 wurde der Pilotbetrieb des grenzüberschreitenden P23R-Projektes x-trans.eu erfolgreich gestartet. x-trans.eu ermöglicht die Beantragung von grenzüberschreitenden Großraum- und Schwertransporten zwischen Deutschland und Österreich über eine zentrale Antrags- und Informationsplattform. Die Langfassung der Pressemitteilung finden Sie hier.

- Bildquelle: StMF Bayern
Der Start des Pilotprojektes erfolgte in Anwesenheit (v.l.n.r) des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich, des Landesrates in der oberösterreichischen Landesregierung Dr. Michael Strugl, des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann sowie des IT-Beauftragten der Bayerischen Landesregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer.
P23R auf der CeBIT 2013

"Von der Wissenschaft in die Praxis" – unter diesem Motto wurde P23R auf der diesjährigen CeBIT erfolgreich präsentiert. Am Stand der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik fanden Ersteller von P23R-Regeln, P23R-Anwender in Wirtschaft und Verwaltung ebenso wie IT-Anbieter und –Dienstleister neueste Informationen zu P23R. In zahlreichen Fachgesprächen mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung konnten diese sich von der Praxistauglichkeit des Ansatzes überzeugen. Insgesamt wurden fast 600 Besucher zu P23R informiert. U.a an den Ständen des Freistaats Bayern, der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz wurde gezeigt, wie sich ein medienbruchfreier Datenfluss zwischen Wirtschaft und Verwaltung mit P23R sicher und effizient realisieren lässt.
Falls Sie nicht die Gelegenheit nutzen konnten, sich persönlich von den Potenzialen des P23R-Prinzips zu überzeugen, lesen Sie hierzu ein Interview mit Herrn Dr. Rehmer, Vice President für Umwelt und Genehmigungen der BASF.
P23R ist mittlerweile ein wichtiger Innovationstreiber im deutschen E-Government – so lautet das Fazit nach fünf erfolgreichen Messetagen.
Datenaustausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung: Einfach, sicher und effizient für alle Beteiligte
Aktuell bestehen in Deutschland für Unternehmen mehr als 10.000 Meldepflichten, die zu jährlichen Bürokratiekosten von ca. 40 Milliarden Euro auf Seiten der Wirtschaft führen. Es muss daher das Ziel sein, Redundanzen abzubauen und Meldepflichten zu harmonisieren. So fordert das Eckpunktepapier zur weiteren Entlastung der Wirtschaft von Bürokratiekosten der Bundesregierung vom Dezember 2011 die Reduzierung "rechtsbereichsübergreifend[er] Mehrfachmeldungen von Unternehmen an Behörden sowie rechtlich veranlasste Rückfragen in und zwischen Unternehmen."
Der nachfolgende Film illustriert das P23R-Prinzip. Sollte der Fillm nicht angezeigt werden, dann erreichen Sie den Film über diesen Link.
Durch das P23R-Projekt wurde ein methodisches, technisches und organisatorisches Prinzip entwickelt, um Meldevorgänge zwischen Unternehmen und Behörden zu vereinfachen und damit Bürokratiekosten für Unternehmen zu senken.
Aktuell bestehen in Deutschland für Unternehmen mehr als 10.000 Meldepflichten, die zu jährlichen Bürokratiekosten von über 50 Milliarden Euro auf Seiten der Wirtschaft führen.
Daher wurde von einem Team aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung die wesentliche Basis für die Bereitstellung schlanker und medienbruchfreier Prozesse zwischen Unternehmen und Behörden geschaffen.
Durch den Einsatz von P23R wird ein Firmendatensatz nach den unterschiedlichen Anforderungen der Behörden in Bezug auf Inhalte, Adressaten und Termine gemäß der aktuellen Gesetzeslage aufbereitet und nach der Autorisierung durch das Unternehmen an das zuständige Amt übermittelt. Das Unternehmen bleibt so jederzeit Herr seiner Daten.
Ein weiterer Vorteil von P23R ist, dass Unternehmen mit automatischen Updates zu geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen versorgt werden. So müssen sie nicht selbst recherchieren oder Softwaredienstleister für Aktualisierungen und Übersetzungsleistungen bezahlen, um eine Rechtskonformität ihrer Meldedaten sicherzustellen.
Das P23R-Prinzip hilft sowohl großen, als auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, denn sie sparen Zeit und Kosten. Auch die Behörden profitieren von P23R, da sie Meldedaten in hoher Qualität erhalten.
Nachfolgend können Sie sich das Video zum P23R-Prinzip anzuschauen.
Neben einer Kurzbeschreibung des P23R-Prinzips finden Sie auf unserer Webseite Informationen zum Projekt, zu den zentralen Projektergebnissen und zu den an der Entwicklung des P23R-Prinzips beteiligten Institutionen. Außerdem können Sie sich selbst aktiv an der Weiterentwicklung des P23R-Prinzips beteiligen, in dem Sie in einem der beiden Gremien mitarbeiten.
